Diverses

Am 17. August 2026 hatte unser Vereinsmitglied Silvia Figel zum ErlebniSTanz ins Dorfgemeinschaftshaus Deutwang eingeladen. Auch Gäste, die den Verein ZEITBANKplus Hohenfels kennenlernen wollten, waren herzlich willkommen. Mit schwungvoller Musik führte Silvia durch den Abend und verstand es, auch anspruchsvollere Tänze so verständlich anzuleiten, dass jeder schnell die Schrittfolge und den Rhythmus in den Beinen hatte. Ihre Ausbildung zur ErlebniSTanz-Trainerin hat Silvia beim Bundesverband Seniorentanz e.V. vor acht Jahren absolviert. Seit dieser Zeit leitet sie Tanzgruppen mit Freude und Begeisterung. Schnell war auch der Funke bei uns übergesprungen und wir hatten sehr viel Spaß beim Tanzen im Sitzen und auf der Fläche. Silvia hatte für uns ein buntes Programm zusammengestellt. Auch wenn die Musik vom Samba, Rumba, langsamen Walzer bis hinzu temporeichen Tänzen aus Griechenland und Israel reichte, so hatten die unterschiedlichen Musikstücke doch eines gemeinsam: das sich langsam aber stetig steigernde Tempo. Die zum Teil recht komplexen Bewegungsabfolgen in immer schnellerem Tempo auszuführen, hat unsere Konzentration herausgefordert. Und so kam es schon mal vor, dass eine von uns „aus der Reihe tanzte“. Doch das macht beim ErlebniSTanz nichts aus, da es hier auf die Freude und nicht auf die Perfektion ankommt, wie Silvia gleich zu Beginn des Abends betonte hatte, als sie uns eine kleine theoretische Einführung über den Nutzen und die Wirkung dieser Tanzform gab. So ist diese Bewegungsform ein wunderbares Gehirnjogging. Auf spielerische Art werden Gleichgewicht, Koordination, Reaktion und Ausdauer trainiert. Buchstäblich im Sauseschritt verging die Zeit und mit einem wunderschönen Elfentanz und langsameren Rhythmen klang dieser fröhliche, beschwingte Abend aus.

Gäste und Mitglieder der ZEITBANKplus Hohenfels trafen sich dieses Mal auf dem Quartiersplatz des Neubaugebietes Röschberg in Liggersdorf, um den Abend gemeinsam in geselliger Runde mit Boule-Spielen zu verbringen.
Schnell waren zwei Mannschaften gebildet und die von zu Hause mitgebrachten Boule-Kugeln verteilt. Nicht jede Kugel landete am anviesierten Ziel und so mancher Wurf brachte nicht die eigene, sondern die gegnerische Mannschaft in Führung. Doch das tat der Freude und dem Spaß, den alle beim Spielen hatten, keinen Abbruch. Auch für das leibliche Wohl war mit leckeren Käsestangen und einer reichen Auswahl an Kaltgetränken gesorgt, wobei die kühlen, fast herbstlichen Temperaturen eher Lust auf Glühwein weckten. Auch wenn am Ende des Spiels eine Mannschaft mit sieben Punkten Vorsprung den Sieg davontrug, gab es an diesem gelungen Abend keine Verlierer. Bei der Zeitbank plus gewinnt immer das Mit- und Füreinander.
Auch der neue Bouleplatz ist ein echter Gewinn und eine Bereicherung des Freizeitangebots für alle Hohenfelser und Gäste und wird mit Sicherheit ein viel besuchter Treffpunkt werden.

Nicole Moser war die Initiatorin des offenen Spieleabends, zu dem sie eine vielfältige Auswahl an Spielen mitgebracht hatte. Von der klassischen Spielesammlung mit „Mensch ärge dich nicht“, „Mühle“ und „Dame“ bis hin zu „Rummikup,“ „Scrabble“, „Quixx“, „UNO“ und noch viele andere mehr, war für jeden etwas dabei. Das Spiel mit dem „Jenga“-Turm brachte besonders viel Spaß und Spannung. Und wer vor diesem Abend noch dachte, er oder sie wäre schon zu alt, um Spaß am Spielen mit Bauklötzen zu haben, wurde eines Besseren belehrt.

An diesem Abend hatten wir die Apfelkennerin Regina Joos zu Gast, die uns ein Fest für die Sinne bereitete, denn das, was sie uns mitgebracht hatte, erfüllte den ganzen Raum mit einem aromatischen Duft und war eine wahre Augenweide. Aber wir durften nicht nur riechen und schauen, sondern die 40 verschiedenen überwiegend alten Apfelsorten und 10 unterschiedlichen Birnensorten, die Frau Joos uns wohlgeordnet und beschriftet in 8 Obsteigen präsentierte, warteten darauf, von uns gekostet zu werden. Und so ging es nach einer kurzen Begrüßung und der optischen Begutachtung auch gleich mit der Verkostung los. Nebenbei erfuhren wir noch Interessantes über die verschiedenen Unterscheidungsmerkmale. Neben Form, Farbe und Größe, sind es u. a. die Beschaffenheit der Haut, des Stiles und des Fruchtfleisches, an denen man die Apfelsorten äußerlich unterscheiden kann.
Nach zwei Stunden hatten wir fast alle Sorten durchprobiert und es war für jeden Geschmack etwas dabei gewesen. Der vitaminreiche Abend hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.

Bei unserem ersten Treffen nach den Sommerferien nahm uns Christine Leonhardt auf eine außergewöhnliche Reise mit. Sie verzauberte den Saal des Deutwanger Gemeindehauses mit tibetischen Klangschalen und anderen Klanginstrumenten in wunderschöne Landschaften. Erst bereitete sie uns mit dem Monochord auf die Reise vor, um dann mit den Tönen der unterschiedlichen Klangschalen einen Klangteppich zu weben, auf dem wir ans Meer flogen, um dem Rauschen der Wellen zuzuhören. Dann ging es weiter in den Regenwald. Dort überließen wir uns dem gleichmäßigen Plätschern des Regens, in das sich die Töne exotischer Vögel mischten. Die Rückreise läutete Christine sanft mit den Koshi Klangspielen ein und mit letzten Klängen der Klangschalen kehrten wir schließlich wieder in die Wirklichkeit zurück.
Nach unserer wunderschönen Klangreise erfuhren wir noch einige interessante Dinge über die verschiedenen Instrumente und durften das Monochord, die Klangschalen, die Regensäule, die Ocean Drum und das Klangholz auch selbst zum Klingen bringen. Tief entspannt und dankbar für diese wunderschöne Erfahrung machten wir uns dann auf den Nachhauseweg.
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